Vitamin D spielt in der Zahnmedizin vor allem wegen seiner Funktion im Knochenstoffwechsel und als antientzündlicher Nährstoff in der Zahnmedizin eine Rolle. Es fällt besonders negativ auf, wenn das Prohormon fehlt, wenn also der Blutwert im Mangelbereich liegt. Dieses Prinzip gilt für alle Menschen, dennoch haben bestimmte Patientengruppen ein besonderes Risiko für einen Vitamin D Mangel. In diesem Beitrag fokussieren wir uns auf die Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel speziell mit Bedeutung für die Implantologie und Parodontologie.

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ToggleDie offizielle Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel laut RKI und BfR
Das Robert-Koch-Institut und Bundesinstitut für Risikobewertung nennen folgende Gruppen, wenn es um ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D Mangel in Deutschland geht:
Menschen, die sich selten im Freien aufhalten können, weil sie bspw. immobil, pflegebedürftig oder bettlägerig sind
Ältere Menschen
Säuglinge
Menschen, die nur bedeckt an die Sonne gehen, bspw. aus religiösen oder kulturellen Gründen
Schwarze Menschen
Menschen mit chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen
Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen (bspw. Antiepileptika, Statine uvm.)
Menschen, die sich überwiegend drinnen aufhalten
Es geht bei all‘ diesen Gruppen darum, dass sie entweder ihre Haut der Sonne (nach wie vor die Hauptquelle für Vitamin D) nicht aussetzen (können) oder darum, dass sie einen erhöhten Bedarf oder Verbrauch an Vitamin D haben.
Inoffizielle Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel
Nach der Definition, dass man sich in einer Risikogruppe für einen Vitamin D Mangel wiederfindet, wenn die Vitamin D Produktion verhindert wird oder der Verbrauch von Vitamin D sehr stark ist, gibt es aus wissenschaftlicher Sicht noch weitere Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel in Deutschland:
Schwangere und stillende Menschen
Menschen, die täglich Sonnencreme tragen
Übergewichtige oder adipöse Menschen
Menschen mit chronischen Erkrankungen
Fokus auf Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel in der Zahnmedizin
Puh, das sind ganz schön viele Gruppen. Und wenn du sie dir nochmal genau anschaust, kannst du ja mal überprüfen, ob du auch dazu gehörst. Spoiler: Das tun wir fast alle, da wir nun mal drinnen arbeiten. Und uns demnach gerade zur wichtigen Mittagssonne nicht draußen aufhalten, um in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Vitamin D zu produzieren. Wie das gehst, liest du in diesem Blogartikel.
Tendenziell sind also alle aus deinem Team und alle deine Patienten Teil einer Risikogruppe.
Der Familienvater? Hat immer Sonnencreme am Start, um sich (absolut richtig) vor einem Sonnenbrand zu schützen, wenn er die Kinder von der Kita abholt.
Die Anwältin? Huscht von einem Termin zum nächsten – im großen Bürogebäude.
Der Rentner, der so gerne Rad fährt und gärtnert? Seine Haut ist leider nicht mehr so leistungsfähig wie die seiner Enkel und dafür, dass er sich länger der direkten Sonne für 100 % Vitamin D aussetzen muss, ja dafür hält er sich dann doch am liebsten im Schatten auf.
Die einzigen, die nicht zu einer Risikogruppe für einen Vitamin D Mangel gehören, sind Menschen, die draußen bspw. auf dem Bau arbeiten. Und das gilt aber auch nur für die Sommerzeit.

Für deine zahnmedizinische Behandlung sind die Risikogruppen eine wichtige Grundlage für deine analoge Abrechnung, solltest du bspw. Vitamin D-Tests in deiner Praxis anbieten.
Um zu bestimmen, welche PA-Patienten oder Implantatpatienten du besonders im Blick haben solltest, was das Thema Vitamin D betrifft, musst du leider andere Kriterien als die Risikogruppen für einen Vitamin D Mangel in Deutschland wählen.
Du kannst dir hier die Risikogruppen in Form von einem PDF für 0 € runterladen. Dafür trägst du dich mit deiner eMail-Adresse auf die Interessentenliste für meinen Onlinekurs „Vitamin D in der Zahnmedizin“ ein. Das ist absolut unverbindlich, ist ja klar. Über die Interessentenliste erfährst du ganz genau, worum es in dem Onlinekurs geht und natürlich auch, warum jede einzelne der obigen Gruppen genau ein erhöhtes Risiko hat und wie du damit in der Praxis umgehen kannst.